Call for Papers für die Sektion "Informationsethik" im Rahmen des XXI. Deutschen Kongresses für Philosophie, 15.-19. September 2008, Universität Duisburg-Essen, Campus Essen
Das vorläufige Programm:
Sektionstermin: Donnerstag 18.09.2008
Allgemeine Informationen:
Beginn 14:15, Ende 18:40
Eine größere Kaffeepause nach drei Rednern, ansonsten immer fünf Minuten Pause zwischen den Vorträgen
Vorträge immer 30 Minuten und 10 Minuten Diskussion
Zeitplan:
| Uhrzeit |
Thema |
Name |
| 14:15-14:30 |
Einführung |
Karsten Weber |
| 14:30-15:10 |
Digitale Sphären der Gerechtigkeit |
Michael Nagenborg |
| 15:15-15:55 |
Informationsethik und Spatial Turn |
Jessica Heesen |
| 16:00-16:40 |
Agents provocateurs. Für eine transaktionale Ethik migrierender Programme |
Stefan Artmann |
| 16:40-17:15 |
Pause |
| 17:15-17:55 |
"Autonomie" und die Autonomie "autonomer technischer Systeme" |
Niels Gottschalk-Mazouz |
| 18:00-18:40 |
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Bitte beachten:
Bis zum 24.07.2008 müssen die ausformulierten Vorträge per E-Mail an carl.bottek@uni-due.de als pdf-Datei eingereicht werden. Vorträge, die bis dahin nicht eingehen, können leider nicht auf der Kongress-CD-ROM veröffentlicht werden. Die Datei sollte neben dem Vortragsmanuskript Titel, Namen und (Dienst-)Anschrift enthalten. Mit der Zusendung der Daten ist die Einverständniserkärung zur Veröffentlichung verbunden.
Auch für Beitragende ist eine Anmeldung unter http://www.dgphil2008.de/anmeldung/kongressteilnahme.html zum Kongress notwendig. Von ReferentInnen wird jedoch keine Teilnahmegebühr erhoben.
Der ursprüngliche CfP:
Wie dem "Call for Papers" zum XXI. Deutschen Kongress für Philosophie zu entnehmen ist, wird sich der Kongress unter dem Titel "Lebenswelt und Wissenschaft" schwerpunktmäßig mit Fragen beschäftigen, die an der Nahtstelle von philosophischem Denken und fachwissenschaftlichen Forschungen einerseits sowie philosophischem Denken und aktuellen gesellschaftlichen Problemlagen andererseits liegen.
Die besondere Bedeutung der Informationsethik besteht nicht nur darin, dass sie sich einem aktuellen Thema widmet, nämlich: den moralischen Herausforderungen, welche angesichts der zunehmenden Digitalisierung von Kommunikation und Inhalten wahrgenommen werden. Sie ist auch ein geeigneter Ort, um die Folgen dieser Veränderung für die Praxis der Theorie zu reflektieren, ohne dabei den Anspruch auf eine neue Grundlagendisziplin zu erheben.
Neben Beiträgen, die sich explizit mit normativen Fragestellungen beschäftigen, sind konzeptionelle Untersuchungen zu grundlegenden Begriffen wie z. B. "Information", "künstliche Intelligenz" oder "Informationsgesellschaft" ausdrücklich erwünscht.
Mögliche Themen sind:
Die Bedeutung von Informationstechnologien in der Praxis der Philosophie
Geistiges Eigentum
Informationelle Gerechtigkeit
Informationsethik als Angewandte Ethik (inkl. Fallstudien)
Interkulturelle Informationsethik
Privatheit
Überwachung
Das Verhältnis von "Informationsethik" zu anderen "Bindestrich-Ethiken" wie z. B. Computerethik, Medienethik oder Bioethik
Einsendeschluss der Exposés (max. 5000 Zeichen) für die Sektionen ist der 29. Februar 2008. Für die Sektionsvorträge einschließlich Diskussion sind jeweils 40 Minuten vorgesehen. Die Exposés sind über das Online-Formular unter http://www.dgphil2008.de/call-for-papers.html einzureichen.
Zur besseren Koordination der Sektionsbeiträge wäre es hilfreich, aber nicht zwingend, wenn Sie ihr Exposé möglichst bald an den Sektionsleiter per E-Mail senden:
Prof. Dr. Karsten Weber (kweber@euv-frankfurt-o.de)
Alle eingereichten Beiträge werden einer Begutachtung unterworfen und auf Basis der Ergebnisse der Begutachtung ausgewählt.
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